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Tier-Tagebuch  2012   

      

1.        Halbjahr

 

 

 

 

 

 

5. Januar

 

 

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Bei stürmischem Wetter verweilte am Vormittag eine Ringeltaube einige Zeit auf unserem Walnussbaum.

 

 

     11. Januar

 

 

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Wir waren denn doch überrascht, als wir durch Zufall auf dem Komposthaufen unmittelbar unter der Oberfläche eine Menge Regenwürmer entdeckten, und zwar fleißig ihr wichtiges Werk verrichtend.

 

 

12. Januar

 

 

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Zu unserer Freude findet sich die muntere Schar der Sperlinge immer mal wieder in unserer Hecke ein. Heute bemerkten wir nicht minder erfreut, dass sich offenbar auch eine Amsel in der Hecke wohl fühlt. 

 

 

5. Februar

 

 

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Wenn uns nicht alles täuscht, ist heute Nacht ein Fuchs am Haus entlang und dann durch den Garten gestreift.

 

 

10. Februar

 

 

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Vergangene Nacht hat uns ein Hase besucht. Die Spuren im Schnee sind jedenfalls eindeutig.

 

 

 

21. Februar

 

 

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Die Vögel machen sich rar in unserem Garten. Wir vermuten, dass es am Futter liegt, das wir zur Verfügung stellen. Offenbar haben die Vögel bessere Geschmackssinne, als wir vermuten. Eine Krähe haben wir allerdings noch nie anlocken können. Die hier sitzt bei Neuschnee bei der Nachbarin auf dem Dach.

 

 

25. Februar

 

 

Gegen Mittag zogen die ersten zwei Zugvögelschwärme über unseren Garten gen Osten.

 

 

26. Februar

 

 

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Unterm noch immer dicken Eis des Teiches regt sich das Leben. Wenn uns nicht alles täuscht, wartet hier ein Teichfrosch-Weibchen ungeduldig auf den Frühling.

 

 

4. März

 

 

 

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In der Abendsonne hoch oben im Gipfel unserer Birke: der erste Star des Jahres 2012!

 

 

8. März

 

 

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Wir trauten unseren Augen nicht. Aber wenn wir uns nicht täuschen, hockt da schon ein Erdkröten-Männchen auf einer Partnerin. Und das ausgerechnet in dem gar nicht tiefen Teil des Teiches, bei dem wir das tiefe Eis im kurzen, aber arg kalten Winter nicht täglich aufgebohrt haben. Wenn man das Foto ein Weilchen anschaut, kann man freilich zu der Meinung kommen, dass hier ein Erdkröterich auf einem Teichfrosch-Weibchen sitzt.

 

 

10. März

 

 

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Wir beobachten jeden Tag das Froschpärchen auf dem Teichgrund. Inzwischen sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass es sich um eine Springfrosch-Paarung handelt. Auf dem Foto ist ein Dreizack auf dem Rücken des Männchens (unmittelbar hinter dem Kopf) zu sehen, was eine Erdkröte ausschließt. Außerdem sind die langen und typisch gezeichneten Hinterbeine beider Tiere aufschlussreich. Schließlich sind Paarungen bei Springfröschen Ende Februar/Anfang März durchaus üblich. Und endlich erinnern wir uns, dass wir ja im Sommer Springfrösche im Garten gesehen haben…

 

 

12. März

 

 

Schon gestern suchten wir vergeblich nach dem Springfrosch-Pärchen im Teich. Wahrscheinlich und hoffentlich hat es sein Werk vollbracht. Es heißt, Springfrosch-Weibchen verlassen nach der Paarung sofort den Teich; nur Männchen halten sich weiterhin auf. Eine rasche Frosch-Bewegung haben wir immerhin gesehen. Doch das ging so schnell, dass wir vermuten, dass da einer allein weghuschte. Nun ist es allerdings noch immer recht kühl, ganz und gar kein Frosch-Wetter.

 

 

     16. März

 

 

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Der Star hatte soeben ein Bad genommen. Nun saß er in der Hecke und schaute immer wieder hoch in den Himmel, so als ob er seine Angehörigen erwarten würde.

 

 

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Ein neues Pärchen? Es lässt sich nicht mit Gewissheit erkennen, ob diese beiden uns schon vor Tagen beschäftigten, oder ob sie sich neu gefunden haben. Wir entdeckten sie, als wir nach Fröschen im Teich Ausschau hielten; denn im Garten waren bei überraschend 20 Grad Wärme und Sonnenschein in der Mittagszeit, in der wir schauten, mindestens 5 Spring-, Gras- oder Moorfrösche unterwegs. Und zwar sehr risikovoll unterwegs; denn einige mieden unseren kleinen Teich und nahmen Kurs auf den nahen Naturteich, der seit zwei Jahren nicht mehr ausgetrocknet ist. Der Frosch auf dem Foto unten knurrte uns sogar kurz an und setzte dann seinen Weg fort. Wir eilten nach draußen und sicherten seine Tour über die Straße.

 

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17. März

 

 

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Es ist Gewissheit: Das Springfrosch-Pärchen sitzt noch immer beisammen.

 

 

22. März

 

 

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Gegen Mittag ertönte der Ruf zum ersten Mal in diesem Jahr: Mitten im Schilf wirbt ein Erdkröten-Männchen, aber noch ist kein Weibchen zu sehen.

Das Springfrosch-Pärchen übrigens ist inzwischen wohl nun endgültig verschwunden.

 

 

     24. März

 

 

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Recht eigentlich ein faszinierendes Phänomen: Heute kurvt ein Erdkröten-Paar betulich in unserem Teich herum. Noch gestern hatten wir gerade einmal das Männchen beobachtet und seine Rufe gehört. Von einem Weibchen gestern weit und breit keine Spur. Heute jedoch die Überraschung.

 

 

26. März

 

 

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 Das Erdkröten-Paar hat ganze Arbeit geleistet. Die „Laich-Schnüre“ sind deutlich zu erkennen.

 

 

16. April

 

 

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Seltener Besuch: Ein Gartenrotschwanz sucht Nahrung auf unserem Rasen.

 

 

28. April

 

 

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Bei strahlendem Sonnenschein und knapp 30 Grad Wärme entdecken wir endlich einen Teichfrosch! Der Winter, obwohl nur kurze Zeit sehr frostig, hatte zu Verlusten geführt, oder eine merkwürdige Krankheit der Tiere. Wir wissen es nicht. Jedenfalls: ein Teichfrosch blieb!

Übrigens: Auch einige Kaulquappen der Erdkröte haben ihren Start ins Leben begonnen!

 

 

29. April

 

 

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Die zwei Tage alten Kaulquappen der Erdkröte tummeln sich.

 

 

7. Mai

 

 

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Wir sahen es durchaus mit gemischten Gefühlen: eine Paarung beim Gelbrandkäfer. Es heißt, er ist der Hygienedienst im Gartenteich. Aber eine Invasion von Gelbrandkäfers möchten wir denn doch nicht so gern.

 

 

20. Mai

 

 

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Flugtag der Gartenlaubkäfer. Bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen krochen auf unserer Wiese gut einige hundert dieser Käfer ans Tageslicht und schwirrten anfangs etwas unbeholfen herum. Ein Eichelhäher war sehr interessiert.

 

 

22. Mai

 

 

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Seit gut vierzehn Tagen hatten wir einen Trauerschnäpper immer wieder an einem unserer Vogelhäuschen gesehen. Seit heute ist es Gewissheit. Ein Pärchen füttert!

 

 

23. Mai

 

 

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Sie war schon gesehen worden. Heute überraschte sie uns. Eine Ringelnatter lag friedlich und ruhig auf den Brettern unserer kleinen Teichbrücke und ließ sich von uns nicht stören. Natürlich kann sie die Frage nicht beantworten, ob sie etwa unsere „Emma 1“ ist oder „Emma 2“. Fest steht, dass wir 2011 eine so ausgewachsene Ringelnatter nicht gesehen haben.

 

 

24. Mai

 

 

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Am Tage haben wir sie immer wieder am Teich gesucht. Am Abend bereitete sie uns eine große Überraschung. Die Ringelnatter „spazierte“ auf unserer Terrasse herum, hatte wohl auch schon zur offenen Tür hereingeschaut. Es störte sie nicht, dass wir zu ihr herantraten. Sie verharrte oft, wir streichelten sie, sie merkte kurz auf, ohne unruhig zu werden. Ist sie gar krank? Jetzt zur Nacht (gegen 21.30 Uhr) hat sie sich genau vor der Bungalowtür zur Ruhe gelegt.

 

 

25. Mai

 

 

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Heute früh 8 Uhr ruhte die Ringelnatter noch immer vor unserer Bungalowtür. Gegen 8.30 Uhr regte sie sich und zog langsam ab von der Terrasse in die Hecke. Im Laufe des Tages haben wir sie nicht wieder gesichtet.

 

 

29. Mai

 

 

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Heute haben wir die Ringelnatter wieder gesehen. Sie hockte etwa 25 cm über dem Erdboden im hohen, dichten Gras am Teichrand.

 

 

     4. Juni

 

 

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Wir hatten sie schon gestern an dieser Stelle gesehen, nämlich auf unserer kleinen Teichinsel, auf einem Fleckchen, auf dem schon vor Jahren die „Emma“ sehr gern ruhte. Auffällig in diesem Jahr und bei dieser Ringelnatter ist, dass sie dort nicht bei brütender Hitze Siesta macht, sondern bei trübem Wetter und kaum 12 Grad plus.

 

 

     10. Juni

 

 

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Marienkäfer-Larven an unseren unreifen Sauerkirschen?

 

 

 

18. Juni

 

 

Gegen Abend schwebte ein Graureiher ein und landete hoch oben in einer unserer Kiefern. Als ich ihn fotografieren wollte, flog er auf und davon. Wir vermuten, dass er sich für die Ringelnattern interessiert, die wir vorgestern beobachteten.

Die eine, die wir hier schon porträtiert haben, konnten wir vergangenen Freitag gerade noch vor dem Zugriff einer Katze retten. Es handelt sich um eine circa 75 cm große, sehr träge Ringelnatter, die ganz und gar nicht scheu ist und sich an mehreren Tagen auf dem Rasen oder auf unserer Terrasse aufgehalten hatte.

Die andere, eine junge, sehr mobile und scheue Ringelnatter von etwa 45 cm Länge, die wir schon vor Tagen nur ganz kurz hatten sehen können, kroch flugs über den Rasen und verschwand im Uferbewuchs des Teiches.

 

 

 

 

 

 

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