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Trauerschnäpper

 

 

 

 

Die aktuellste Nachricht von diesem eleganten Vogel stammt aus dem Jahre 2007.

 

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Von vergangenen Jahren haben wir dies zu bieten:

 

 

 

 

Report 2002:

 

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Seit heute, 30.April, interessiert sich ein Trauerschnäpper für eine Nistkanne, in der unseres Erachtens schon Blaumeisen brüten.

 

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Als sich der kleine muntere Kerl auf einem Ast unserer Linde vor der Nistkanne aufhielt, gelangen aus der Ferne ein paar Schnappschüsse:

 

 

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Mal schauen, wie sich die Dinge in diesem Jahr weiterentwickeln.

 

 

 

Report 2001:

 

Dieser schmucke kleine Vogel lässt sich in der Regel Anfang Mai zum ersten Male hören und sehen. Meist zwitschert er bei schönem Wetter zunächst im nahen Wald, dann kommt er irgendwann näher und lärmt so angelegentlich, dass wir ihn schon vor Jahren „Zwitschermaschine“ genannt haben. Meist können wir bei der Gelegenheit feststellen, ob es ein braun/weißer (wie oben abgebildet) oder ein schwarz/weißer ist.

 

Das heißt, es gibt sozusagen zwei Ausfertigungen. Die schwarz/weiße soll im Norden gar nicht vorkommen, aber das stimmt nicht. Wir haben ihn gesehen. Was wir freilich nicht feststellen können ist, ob stets der nämliche erscheint. Auch ob es einer vom Nachwuchs ist, können wir nicht wissen. Dieses Jahr 2001 ist es jedenfalls eindeutig ein schwarz/weißer, so schön schwarz sogar, dass ich ihn für einen Halsbandschnäpper gehalten habe. Aber das weiße Halsband fehlt.

 

Wie in jedem Jahr hat er sich auch heuer zunächst nur kurz blicken lassen und ist wieder davongezogen. Auf Tage war er verschwunden.

Aber dann  -  eines schönen Tages meist, in diesem Jahr war es der 9.Mai  -  taucht er wieder auf und beginnt intensiv, Nistkästen zu besichtigen.

 

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Seine Lieblingskanne (siehe Foto) ist dieses Jahr aber von Blaumeisen besetzt, die bereits fleißig füttern. Wir haben früher beobachtet, dass das einen Trauerschnäpper nicht unbedingt stört, dass er die Kanne immer wieder anfliegt, sich auf das Stäbchen setzt und zwitschert, auch mal in die Kanne schaut, so dass die Meisen um ihre Wohnung kämpfen müssen. In diesem Jahr scheint er zu respektieren, dass seine Stamm-Villa schon vermietet ist. Jedenfalls haben wir ihn noch nicht auf dem Stäbchen sitzen sehen. Dafür hat er eine andere Kanne besichtigt, (siehe Foto unten) in der ursprünglich auch Blaumeisen eingezogen waren, deren Brut aber durch die Kälte eingegangen ist.

 

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Außerdem hat er noch eine weitere Kanne sozusagen im Auge. Er hält sich oft in der Nähe dieser Kannen auf und scheint ununterbrochen und unentwegt nach einem Weibchen zu rufen, sozusagen mit diversem Wohnraum zu prahlen.

Die Fortsetzung der Notizen ist weniger erfreulich. Es deutet nämlich alles darauf hin, dass der Trauerschnäpper zwar unsere Kannen besichtigt hat, aber nicht einzieht. Hat er keine Partnerin gefunden? Ist sie ihm in Italien oder in Spanien durch böse Vogel-Jäger ermordet worden? Wir wissen es nicht... Im Moment hören wir ihn zwar noch ab und zu in der Nähe, meist im Wald, aber er fliegt nicht mehr heran.

 

 

 

 

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